Segelkurse & Segelmanöver bei verschiedenen YachttypenFrage:Jetzt wollte ich schon auf diesen neuen Thread antworten und weg war er. Daher mach ich's halt hier: Wenn ich auchmal was zum Thema mit oder ohne Gross hinzufügen darf: - bei Starkwind und entsprechender Welle segelt wohl kaum einer direkt vor dem Wind = 180 Grad Windeinfall oder gar Schmetterling - wohl eher max. 150-160 Grad - ohne Gross geht schon - Schiff wird aber sehr buglastig und droht in der Welle zu unterschneiden - mit Gross und 2. Reff wird das Ganze stabiler und kräftiger in der Welle - nicht immer führt der Kurs direkt zum Ziel und du musst dann von halbem bis Amwind alle Kurse problemlos fahren können - in diesem Fall will ich nicht erst Segel setzen müssen - und motoren bei diesem Seegang besser nicht Bin jedes Jahr in der Ägäis zu bestimmt 60% mit dem II. Reff unterwegs und hab verschiedenste Segelkombis ausprobiert. Einmal von Kythnos nach Syphnos bei 30-35 kn und ca. 2m Welle aus Bequemlichkeit nur kleines Vorsegeldreieck drauf gehabt. Am Abend die Arme nicht mehr gespürt. Am nächsten Tag gleiches Spiel. Diese Mal von Syphnos, Ormos Vathy nach IOS. Aber mit Gross, II. Reff und Fock. Das Steuern war wesentlich angenehmer, da das Schiff insgesamt ruhiger lag und von den Wellen nicht so stark abgedreht wurde. Eigentlich alles direkte Kurse bis auf die letzte Ansteuerung. In IOS sind wir in die Buchteinfahrt am Wind hoch ohne Kreuzen und konnten dann in aller Ruhe im ruhigen Wasser die Segel bergen. Den Motor dann für die letzten 500 m bis zum Liegeplatz gebraucht. Das nenn ich Segeln. Und wenn schon nur 1 Segel, dann lieber das Gross Antwort: In vergangen Threads kamen desöfteren schon Diskussionen wie - direkter Vorwindkurs oder ablaufen bei raumem Wind - Vorwindkurs: nur Fock oder nur Groß Da sie z.T. vom Thema des Ursprungsthreads stark abweichen vielleicht hier ein neuer Anfang. Antwort: Danke für den neuen Anfang. Aber ihr Admins verwirrt mich ganz schön. Zuerst ist der Thread, auf den ich antworten wollte, beim Absenden weg und dann ist mein Posting plötzlich in einem neuen Thread :roll: :roll: :roll: Antwort: das löschen war ich ... kein Mod ... es ist offensichtlich nicht üblich (das wurde kritisiert), so viele Zitate aneinander zu reihen ... deshalb hab ich ihn gelöscht ... wollte aber nicht einen Seite Prosa selbst schreiben, die schon woanders (zumal von anderen Personen) geschrieben steht ;-) Das verschieben hab ich angeregt ... Danke UWE Antwort: Hallo earlhill, bei mir hat sich genau das Gegenteil bewährt. Wenn nur ein Segel, dann immer Fock. Nur mit Groß ist mein Boot gerade bei boeigem Vor-Wind-Kursen extrem luvgierig und Sonnenschüsse selbst bei sofortigem Reagieren nicht mehr zu verhindern. Dies mag an der bremsenden Wirkung des Rumpfs und dem Segeldruck liegen. Dies ist bei der Rollfock (die ja weiter vorne ansetzt) nahezu zu vernachläßigen. Weiterer Vorteil bei der Rollfock ist stufenloses, bequemes und gefahrloses Reffen und Bergen aus dem Cockpit. Damit kann man sehr einfach zunehmenden oder abnehmenden Windverhältnissen die Segelfläche anpassen. Aber ich kann mir Vorstellen, dass dies bei einem Langkieler evtl anders sein könnte. Gruß Jochen Antwort: Moin, beides hat doch ein Für und ein Wider: Nur Fock: angenehmes Handling, kein gefährlicher Baum. Trotzdem versuche ich bei viel Wind eigentlich immer, das Groß zu fahren, weil ich mir einbilde, daß das Großsegel das Rigg stabilisiert. Antwort: Denke, dass die Rumpfform einen entscheidenden Anteil am Steuerverhalten beiträgt. Habe gemässigten Kurzkiel, echter IOR-Riss mit dickem Bauch und 2.10m Tiefgang bei 37" Antwort: Bei uns bleibt die Genua so lange stehen wie es geht. Erst muß das Groß 2 bis 3 fachgerefft sein, um dann weiter auf die Fock zu wechseln. Mit der Genua und 2 Reffs im Groß hat das Schiff bei viel Wind keinerlei Ruderdruck. Auch bei Welle am Wind kann man dann durchaus das Ruder eine Weile loslassen. Dabei is das ein Langkieler mit angehängtem Ruder. Da das Schiff recht schmal ist, muß man bei tiefem Raumkurs bis platt vor laken (Schmetterling) das Vorsegel ausbaumen. Sonst fängt das an zu schwingen. Da wir keine Rollfock haben, muß man eh immer aufs Vorschiff. Ohne Groß fahren wir nicht, Mit Groß fährt es sich besser. Das setzen is nicht so einfach mit Liekleine/Keep und Backstag. Auch wenn man bei schlechtwetter in engen Fahrwasser gegenan muß, und sei es nur ein kurzes Stück, dann kreuzen wir dänisch. Also Groß dicht wie sau, vorsegel weg und dann mit maschine. Auch bei Flaute steht das Groß bei uns meistens. Reines Motoren ist sehr selten. Antwort: bei mir hat sich genau das Gegenteil bewährt. Wenn nur ein Segel, dann immer Fock. |
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