Durch Berlin - immer ein Erlebnis

Frage:
Es soll keine Warnung sein, aber gesagt werden sollte schon, was den Sportskipper da erwartet. Ich fahre eigentlich jedes Jahr durch die Spreebögen und habe das Gefühl, dass es immer schlimmer wird.:-?

Der letzteTörn liegt gerade 2 Tage hinter uns. Bei 25 "Weissen" haben wir aufgehört, zu zählen. Also Fahrgastschiffen, die uns begegneten und überholten. Die Jungs machen jetzt so richtig Kohle mit ihren Dampfern. Sollen sie auch, und da sollte man schleunigst aus dem Fahrwasser verschwinden, weil gesünder. :mrgreen:

V/max ist dort 9 km/h. Das reicht aber nicht, um da mitzuhalten. Auch wenn ihr das könnt, ich denke, die Waschpo wird leichte Unterschiede machen zwischen Berufsschifffahrt und uns Fremdkörpern auf der Spree. Besser nicht darauf ankommen lassen, raus aus dem Fahrwasser.

Und immer auch nach hinten sehen! Wenn 30 m hinter euch plötzlich ein "Weisser" auftaucht mit Typhon, ist der Schreck auf eurer Seite.
Und Vorsicht bei den Brücken. Da gibt es Durchfahrten für beide Fahrtrichtungen. Und dann noch in der Flußbiegung. Die "Weißen" haben ihren Funkkontakt, die wissen, was entgegen kommt. Ihr habt plötzlich den Bug des Gegenverkehrs vor eurer Nase.
Außerhalb des Fahrwassers an den Brücken gibt es auch nicht ausgeschilderte Durchfahrten. Falls ihr beiseite springen musstet. Ganz langsam und mit dem Log im Auge. Hängen geblieben bin ich dort nocht nicht, kann ja höchstens ein reingeschmissenes Fahrrad oder so was da liegen, was kein Mensch kennt.:mrgreen:

Noch was Feines ist die Mühlendammschleuse. Zwei parallele Kammern mit jeweils eigener Signalanlage und natürlich einer Ampel für den Sportbootanleger. Nur, wenn der auf "Grün" ist, bedeutet das noch nicht, das ihr fahren könnt.
erstes Erlebnis: grün und los - aber wohin? Beide Kammern haben rot, also wieder zurück. Beim zweiten Anlauf hat das dann geklappt.
zweites Erlebnis: grün und los und Typhon von hinten, weil erst noch ein "Weisser" seine Vorfahrt einforderte. Kann er ja auch. Problem ist nur, das im Vorhafen des Unterwassers bis zu drei "Weisse" anstehen - zum Wenden! Wer von denen durch die Schleuse will, ist für euch nicht sofort erkennbar.:motz:

Das sollte man wissen, wenn man durch die Spreebögen fährt. Was man dort sieht, ist einzigartig. Aber nur für die Mitfahrer auf euren Booten. Ihr dürftet dort andere Probleme haben.

Und trotzdem - immer wieder.:bf:
Gruß vom Lehnitzsee
ulacksen8-O
Antwort:

Am Morgen früh 8 Uhr durch Berlin, etwas schöneres gibt es nicht. Ruhiges Wasser, keine Schiffe. Letztes Jahr 3 mal gemacht. Ebenso Landwehrkanal. Natürlich mit Funkgerät.

Deinen Bericht kann ich aber nur bestätigen, Sonntagnachmittag während der Fusball WM und Baustelle im Zentrum.
Das alle braucht man nicht im leben. Mit Funk, bis ich auf der Karte die Brücke gesucht habe, bei der mir ein Schiff entgegen kam, sind schon 2 an mir vorbeigefahren, und ich war schon an der nächsten Brücke.

Gruss Edi
Antwort:

Ohne Funkgerät möchte ich und würde ich auch nicht auf einer mit Berufsschifffahrt befahrenen Strecke fahren.!
Funk gehört da einfach dazu.
Antwort:

Natürlich ein Funkgerät ist ein muss, es verbessert dein Sicherheitsgefühl unbedingt.
Ich rate jedem eine Liste mit GROSSBUCHSTABEN von allen Brücken zu schreiben, und immer abzuhaken, so weisst du immer bei welcher Brücke du bist und die folgenden, auch kannst den du Funk besser nachverfolgen.Und natürlich vor jeder Brücke melden. Du hast keine Zeit in der kleingeschriebenen Karte die Brückennamen nach zu verfolgen.
Die von hinten machen manchmal viel Lärm, aber hüten sich dich über den Haufen zu fahren.
Wenn du schnell genug bist kannst du auch an einem Passagierboot anhängen, der meldet dich dann über Funk mit an, aber die fahren zu schnell durch die schöne Stadt.
Also keine Angst,ein wenig Respekt und Umsicht,und wenn möglich nicht an Feiertagen oder Sonntagnachmittag fahren, dann ist es ein schönes Erlebnis.
Antwort:

(Beitrag 600310)
Antwort:

Die von hinten machen manchmal viel Lärm, aber hüten sich dich über den Haufen zu fahren.