neues projekt: hinterkajütboot ala venedig-wassertaxiFrage:Liste der Anhänge anzeigen (Anzahl: 3) Antwort: hallo leute, habe wie bereits hier [ erwähnt nun ein anderes projekt, welches ich verfolgen werde. ich habe in den letzten tagen mit etwas glück ein von der substanz her gut erhaltenes hinterkajütboot erstanden. der rumpf ist karawelbeplankt in leistenbauweise mit ca. 40mm breiten und 10mm starken leisten aus okume. das schandeck und der Aufbau ist massiv mahagoni. das vordeck aus einer aufgesetzten sperrholzplatte. als erstes stehen rumpfarbeiten an. so, nun die erste frage, was mache ich nach dem abschleifen des rumpfes, die leisten sind untereinander genagelt und verklebt. trotzdem haben sich durch trocknung viele fugen bis zu max. 2mm geöffnet. wie soll ich mich nun verhalten? ich habe vor den rumpf später dunkler zu beizen und dann mit d1 und d2 zu behandeln. da ich gerne "rumpampe" tendire ich dazu die spalten mit epoxy auszuspachteln. durch die d1 behandlung sollte ja später kein quellen des rumpfes mehr stattfinden. ander möglichkeit, boot in ein "gewächshaus" stellen, und mit hoher luftfeuchte zum quellen überreden. dann im gequollenen zustand die d1 behandlung. was meint ihr, was für für und wieder gibt es zu den einzelnen möglichkeiten? wozu tendiert ihr, und warum? gruss reno anbei noch einige bilder, die allerdings noch vom vorbesitzer stammen. aber demnächst noch einige neue von mir Antwort: Hallo Reno Ich stehe im Grundegenommen fast vor dem gleichen Problem, nur das es noch nicht allzuviele Risse sind. Ich hatte den alten Lack runtergenommen und jetzt im Sommer ist natuerlich keine Sperrschicht mehr vorhanden und es entstehen Risse. Die Bootsbauer, welche ich in der Halle bei mir habe, sagten mir das es am besten waere im Unterwasserbereich Silkaflex fuer die Risse zu nehmen(Ich habe vor unten mit epoxid und matten abzusperren. Wenn die Bilge oder ueberhaupt der unterwasserbereich etwas feuchter wird(vorallem von innen, dort benutze ich oel), kann das Silkaflex wieder rausquellen. Wenn man dort ausleisten wuerde, koennten woanders spannungen entstehen. Im ueberwasserbereich werde ich mit 2-K- lack arbeiten und innen wieder oel. Dort allerdings bleibt mir nichts anderes uebrig als auszuspanen/leisten. Das sollte man nicht mehr sehen wenn gebeizt,lackiert ist. Das problem mit dem wieder feucht machen ist aus meiner Sicht das fuer die lackierung/behandlung das holz moeglichst trocken sein sollte. Wenn man allerdings auf neuere lackierungsmethoden verzichtet,also komplett absperrt, dann hab ich auch schon gehoert das es viele besitzer klassischer boote so machen: Boot im Kran haengen lassen und ins Wasser haengen bis alles wieder zugeqollen ist. Ich waere aber sehr interessiert wenn noch jemand anderes eine meinung dazu hat. Gruss dennis Antwort: Nun, in klassisch beplankten Booten sind offene Fugen nicht selten. Bei den 12 cm bbtreiten Lärchenplanken meines Boots im UW-Schiff konnte ich noch Mitte dieses Monats Euro-Münzen durchschieben - nun isses wieder dicht, von eim Schwamm / Tag abgesehen, aber das gibt sich hoffentlich in den nächsten Tagen. 2 mm bei 4 cm breiten Planken erscheint mir viel, aber nicht hoffnungslos. Ich würde es zunächst mal mit nassen Tüchern auslegen, und mal ein paar Tage oder eine Woche jeden Tag gut Nachwässern - und dann mal sehen, was passiert. Mit ein wenig Glück gehen auch die Fugen im ÜW-Bereich zu, durch die höhere Luftfeuchte. Plankenfugen im ÜW-Bereich sind ein bei klassischen Holzbooten kaum zu vermeidendes Übel. Und für Segler, die das Boot ja auch mal "auf die Backe" legen, sicher problematischer als für Motorbootfahrer. Da würde ich mir an Deiner Stelle weniger Gedanken machen. Häufiges Fahren und eine möglicst weit bis ans Wasser reichende Ganzpersenning helfen, as Problem "Sommerplanke" in den Griff zu bekommen. Und ansonsten gilt: "Holzboote und ihre Eigner haben eine Gemeinsamkeit, sie sind beide nie ganz dicht". Willkommen im Club. Antwort: Ach so, und vom Ausfugen mit Epoxy würde ich absehen. Die Planken arbeiten, und das Epoxy macht das nicht so richtig mit. Wenn die Planken aufquellen und durch das Epox gehindert werden, kannstz Du Dir mit etwas Pech Spannungen in die Verbände holen, für die diese nicht ausgelegt sind. Antwort: (Beitrag 577884) Antwort: Ich würde es zunächst mal mit nassen Tüchern auslegen, und mal ein paar Tage oder eine Woche jeden Tag gut Nachwässern - und dann mal sehen, was passiert. Antwort: Moin. Antwort: (Beitrag 577884) Antwort: Und ansonsten gilt: "Holzboote und ihre Eigner haben eine Gemeinsamkeit, sie sind beide nie ganz dicht". |
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