Elektrik von A bis Z

Frage:
Moin,

sorry, aber ich stehe mal wieder völlig auf der Leitung. Ich möchte einen Kleinkreuzer (Dehler 25) optimal mit Elektrik ausstatten. Nix übertriebenes, aber es soll so sein, dass es reibungslos funktioniert und dass ich da möglichst lange nicht mehr ran muss. Ich habe (ausser Navi-Licht und ggf Pinnenpilot) keinen großen Verbraucher (keine Kühlbox, keine Heizung etc), möchte aber länger autark sein und auch nicht in jedem Hafen hektisch mit Kabeln rummachen.
Und da stellen sich Fragen, die ich irgendwie alleine nicht auf die Reihe bekomme. :help: Fangen wir mal an:

1. Landanschluss: soweit klar. Da gibt es von Philippi eine Landanschluss/Ladegerät-Kombi mit 16A (IUoU) Lader. Der hat sogar noch IU-Ausgang für die Starter-Batterie und eine 220V Steckdose. Klingt vernünftig, oder gibt es da Einwände/Ideen?

2. Batterien: Gel soll ja eigentlich besser sein, aber warum? Ist schwerer, benötigt mehr Reserve-Kapazität (Varta auf der Homepage: Um die tatsächlich benötigte Batteriekapazität zu erhalten, sollte der "Kapazitätsbedarf pro Tag" mit einem Sicherheitsfaktor multipliziert werden. Dieser beträgt bei der Varta-Linie 'Antrieb und Beleuchtung' 1,5 (Nass) und bei der auslaufsicheren Varta DRYMOBIL (Gel) 1,7.) und einen Megapulse kann ich auch nicht anschliessen (?). Eigentlich tendiere ich daher eher zu den "wartungsfreien" Vetus oder Delphi-Batterien. Sind die wirklich völlig gekapselt und können auch im Innenraum eingebaut werden? Wenn ja, würde ich eine möglichst kleine für den Motor (Yanmar 9PS) sowie eine um 100AH für den Verbrauch nehmen. OK?

3. Megapulse: macht der Sinn? Wenn ja, nur für Verbraucher-Batterie, oder auch für Starter-Batterie?

4. Lichtmaschine: der Motor hat eine 35A Lichtmaschine. Dazu dann noch ein vernünftiger Hochleistungsregler - denn wenn ich schonmal motoren muss, will ich wenigsten anschliessend volle Batterien ;-) Der "normale" Sterling-Regler ist doch OK, oder?

5. Batterie-Controller: wohl übertrieben, oder?

6. Deckstecker: irgendwas mit möglichst hoher IP-Zahl - ich habe nämlich keine Lust alle zwei Jahre korrodierte Billigteile umzubasteln... Bei Furuno habe ich einen Stecker (DryPlug) sogar mit Antennenkabel entdeckt. Ich habe den aber noch nicht gesehen, befürchte aber der ist ziemlich groß - gibt es Alternativen?

Also falls sich hier der ein oder andere Experte befindet... guter Rat ist sehr willkommen :lol:
Danke !!!
Tobias
Antwort:

Moin und Hallöle,

zu
1. Würde ich auch so machen; ggf. eine Steckdosenleiste dazu.

2. 50 W Verbrauch beim Segeln = ~ 5 A/ Std . Bei 10 Std. 50AH und dann noch Radio. Nach 24 Std biste platt :( .

3 . Keine Ahnung , habe ich nicht und auch nicht beschäftigt

4. So die Bakterie ist wieder voll :D
6. Träume weiter und wenn Du sie gefunden hast, gebe uns hier bescheid.
Antwort:

Sorry, bin analog online:
Kauf etwas richtiges (Gel-Batt mit Sicherheits-Zuschlag, Sterling fürs motoren, ein anständiges Ladegerät für den Landanschluß, einen Windgenerator für unterwegs,evtl. auch Solarzellen).

Ausführliches morgen
*maldenkatalogsuchen*
Antwort:

... nicht zu vergessen einen Wellengenerator - ein kleines Aggregat wäre auch nicht zu verachten. Willyyyyy!!!!

s.c.n.r.
Uwe

Jetzt mal im Ernst:

Mit unserem kleinen Stahlschiff (7,5 x 2,85 x 0,9 m) bin ich mit einer Starterbatterie von 36 Ah und zwei Verbraucherbatterien von je 55 Ah wirklich gut zu gange gekommen. Es gab übrigens zunächst noch keinen Landanschluss - damals hatte ich vor so neumodschen Kram noch Manschetten. Wir hatten Licht, Echolot und Speedo und natürlich einen AP-Navigator, UKW, und einen ST 4000 Autopiloten. Außerdem pumpten wir das wasser aus dem 75 l Tank mit Hilfe einer kleien Tauchpumpe. All diese Ausrüstung wurde auch benutzt. Zu Begiinn hatten wir eien Volvo MD1B mit Dynastart. Das ist ein Anlasser, der gleichzeitig auch Gleichstromlichtmaschine ist. Erst später mit einem kleinen Nannidiesel gab es auch eien Drehstromlichtmaschine und ein Calira Ladegerät mit IUoU Kennlinie. Die Batterien waren wartungsfreie Starterbatterien von Bosch.
Diese Elektrik habe ich selbst installiert. Sie hat mich nie im Stich gelassen.
Mit Verlaub aber für ein derart kleines Boot sind einige der vorgeschlagenen Gegenstände etwas zu viel des Guten. Was ist so schlimm daran zumindest nach 3 Tagen mal ein Landanschlusskabel auszulegen? Das ist einfacher, billiger und macht weniger Platz-, Gewichts- und Kostenprobleme.
Decksdurchführung Schwanenhals und unter Deck zusammenklemmen. (rostfreie Lüsterklemme und Aderendhülsen, für UKW gibt es Kupplungen)

Gruß
Uwe :-?
Antwort:

3. Megapulse: macht der Sinn? Wenn ja, nur für Verbraucher-Batterie, oder auch für Starter-Batterie?