GMDSS /DSC und anderesFrage:GMDSS / DSC und andere Das GMDSS als globales Sicherheits und Kommunikationssystem für die Schiffahrt wurde bereits zu Beginn der 80iger Jahre konzipiert, Woraums besteht GMDSS grob : Raumsegment COSPAS-SARSAT polumlaufende Sateliten die auf der Frequenz 406MHz die Signales von schwimmenden Seenotbaken (EPIRB 406), die Sat's nehmen die Notnachricht beim Überfliegen auf und geben sie weiter, dabei wird mittels des Dopplereffektes (Nicht GPS) die Position der Bake bestimmt. Um teilnehmen zu können muß man nicht nur eine Bake haben sindorn Mitglied des Systemes sein, Das System funktioniert auch nördlich und südlich 70 Grad aber man hat u.U. eine lange Alarmierungszeit (bis zum Überflug), Die Verbindung ist EINSEITIG ! Raumsegment INMARSAT (International Maritime Satellite Organisation mit Sitz in London) hier werden GEOSTÄTIONÄRE Satelliten genutzt, die die Erdoberfläche von 70 Grad Nord bis 70 Grad Süd abdecken. Auch hier gibt es Seenotbaken (EPIRB) die allerdings auf einer Frquenz von 1,6 GHz arbeiten, sogenannte L-Band-EPIRB. Diese Baken sind mit einem GPS ausgestattet und senden via Satellit an eine Coast-earth-Station (CES), die wieder eine RCC (Rescue Coordination Center) informiert. Im Gegensatz zu (1) ist die Verbindung wechselseitig. Die Notmeldung besteht zunächst aus : Inmarsat ID aktuelle Position Zeit der Position Art des Notfalls (muss eingegeben werden) Kurs und Geschwindigkeit Zeitpunkt der Notmeldung Alarmierungszeit : 2 Minuten terrestrisches Segment das DSC System DSC = Digital Selectiv Call ist zunächst nichts anderes als ein digitales ANRUFVERFAHREN, mit der nicht nur Notfälle, sondern auch ganz normale Funkverbindungen angekündigt werden. Das DSC Verfahren ersetzt zunächst nur die Hörwache, indem mit einem automatischen Wachempfänger die Anrufe selektiert werden und dieser nur alarmiert wird, wenn das Schiff direkt angerufen wird, ein All Ship Call kommt oder eben ein Notfall. Bei UKW wird für dieses ANRUFVERFAHREN der Kanal 70 benutzt (für die Funkker Sendeart =F1B), aber mit DSC können Verbindungen nicht nur über UKW, sondern auch über Grenzwelle und Kurzwelle und auch Telexverbindungen aufgebaut werden. Zentralstellen Das letzte GMDSS Segment sind die Zentralstellen an Land die Rescue Coordination Center (RCC), soweit sie für die See zuständig sind auch MRCC (Maritime Rescue........) genannt. Von hier aus wird der Kontakt mit dem havaristen gehalten und die eventuelle Rettung koordiniert. In D z.B. MRCC Bremen diese wäre auch Chef der Rettung solange nicht ein Retter vor Ort (in Sicht) die Leitung übernimmt. Sonstiges ebenfalls in den Bereich GMDSS gehören die Geräte : NAVTEX Radartransponder Handsprechfunkgeräte (für Rettungsinseln, oder Retter vor Ort) Seenotbaken Im Prinzip gibt es drei Baken : 1.) ELT (121,5MHz) Flugfunk Notfrequenz, sie wird von Flugzeugen, SAR Schiffen und COSPAS/SARSAT Satelliten überwacht. Die Geräte sind leicht und billig und können auch eine Hilfe bei MOB Manövern sein. Ebenso in stark beflogenen Gebieten oder in Landnähe ansonsten eher ein Glückspiel. 2.) 406 MHz-EPIRB wie bereist gesagt arbeiten diese mit COSPAS / SARSAT zusammen, die Genauigkeit der über Dopplereffekt ermittelten Position liegt im bereich von ca. 5km und die Alarmierung kann lange dauern (bis zu 2 Stunden) , aber sie arbeiten auch jenseits von 70 Grad Nord oder Süd. Registrierungsbehörden (man muß mit Namen / Schiff etc registriert sein) sind in Kanada und in der UDSSR (billiger) 3.)1,6GHz / L-Band EPIRB die Baken haben viele Namen E- / Inmarsat-E / L-Band etc. sie arbeiten auf Inmarsat E (auch wenn es Gerd100 nicht glaubt) Standard und können weltweit von 70N bis 70S genutzt werden. Mit weitem Abstand die beste Möglichkeit der Alarmierung über Baken, mit einer Alarmierungszeit von ca. 2 Min. __________________ Rotbart --------------------------------- Ansehen : Antwort: Imho kann (und wird) mit der 406Mhz Cospas Nachricht die GPS Position, falls vorhanden, übertragen! Von L-Band EPIRB hab ich noch nie was gehört oder gelesen, hast du da ein Link mit mehr Informationen? Bernd Antwort: Und noch was: Es gibt kein Inmarsat-E Satellit, da must du dich im Namen irren. Ich hab nämlich hier die Liste der (und Zukünftigen bis 2004) Sats. im L-Band, und da steht nichts! Bernd Antwort: Imho kann (und wird) mit der 406Mhz Cospas Nachricht die GPS Position, falls vorhanden, übertragen! Von L-Band EPIRB hab ich noch nie was gehört oder gelesen, hast du da ein Link mit mehr Informationen? Bernd |
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